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18.04.2018 | Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb "Ganz plastisch"

"Teilhabe statt Ausgrenzung" ist der große Leitgedanke der Bundesvereinigung der Lebenshilfe, den auch wir als Lebenshilfe Jena e.V. und Saale Betreuungswerk Jena gGmbH teilen und vertreten. Im Frühjahr dieses Jahres wurde zu diesem Leitgedanke ein Wettbewerb zum Thema "Ganz plastisch" ausgerufen. Der Wettbewerb möchte, dass sich Menschen mit und ohne Behinderung über das Thema Teilhabe statt Ausgrenzung austauschen, ihre Erfahrungen teilen und in

einen dreidimensionalen Gegenstand einfließen lassen. Die Teilnehmer unseres Förderprojekts "Kunst macht sichtbar" haben nicht lange gezögert sich mit ihrem Tätigkeitsfeld - der Kunst - am Wettbewerb zu beteiligen. Über viele Wochen hinweg arbeiteten die Projektteilnehmer, Besucher des Förderbereichs aber auch Mitarbeiter der Werkstatt für behinderte Menschen an dem Objekt. Es entstand in vielen kleinen Schritten aus

Holz, Papier und Keramik. Ganz automatisch kammen Sie über das gemeinsame Arbeiten zum Thema Ausgrenzung ins Gespräch und ganz automatisch entsteht dabei Teilhabe an gemeinsamer Kunst. Unsere Einreichungsunterlagen sind heute per Post auf die Reise gegangen. Ob unser Objekt gewinnt erfahren wir im Laufe des Sommers und vielleicht haben wir die Möglicheit an der Preisverleihung im September dieses Jahres, anlässlich des 60. Geburtstags der Lebenshilfe, in Berlin teilzunehmen.

08.03.2018 | Werkschau "Kunst macht sichtbar" zeigt erste Ergebnisse

Die erste Werkschau aus dem Projekt "Kunst macht sichtbar", welche am 7. März in der Imaginata Jena stattfand zeigte eine Vielfalt an Bildern und Keramiken, welche im ersten Projektjahr entstanden sind. Doch nicht nur das, sie brachte Kunstinteressierte und unsere Künstler, Menschen mit besonders hohem Hilfebedarf, welche unseren Förderbereich der Werkstatt für behinderte Menschen besuchen, zusammen. Die Messwarte der Imaginata bot die ideale Möglichkeit, die Kunstwerke in einer außergewöhnlichen Umgebung einem interessierten Publikum zu zeigen. Nach der feierlichen Eröffnung bestand bei kleinen Häppchen, Getränken und Musik die Gelegenheit sich kennen zu lernen und unsere Künstler zeigten stolz ihre Werke.

05.03.2018 | Erste Werkschau "Kunst macht sichtbar"

Das erste Projektjahr in unserem Förderprojekt "Kunst macht sichtbar" ist um und in der Zeit sind beeindruckende Kunstwerke und Keramiken entstanden. Im Frühjahr 2017 haben wir mithilfe einer Förderung der Aktion Mensch das Projekt „Kunst macht sichtbar“ ins Leben gerufen, in welchem besonders für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen Zugänge zur Bildenden Kunst geschaffen werden.

Unsere Künstler und ihre Angehörigen sowie unsere Projektpartner und Geschäftsfreunde sind herzlich eingeladen, die künstlerischen Arbeiten des ersten Projektjahres bei unserer Werkschau am 7. März zwischen 10:00 und 12:00 Uhr in der Messwarte der Imaginata zu bestaunen. Auch die Künstler, Besucher des Förderbereichs unserer Werkstatt Am Flutgraben werden vor Ort sein. Bei kleinen Häppchen, Getränken und Musik besteht die Gelegenheit sich kennen zu lernen.

 

  

14.02.2018 | Preisbewerbung um den Lothar Späth-Förderpreis

In den letzten Tagen haben sich sechs künstlerische Arbeiten, darunter Acrylbilder und Graphitzeichnungen von verschiedenen Besuchern des Förderbereichs der Werkstatt Am Flutgraben, auf die Reise begeben. Die Arbeiten nehmen an der Ausschreibung des diesjährigen Lothar Späth-Förderpreises teil und sind im Rahmen des Projekts "Kunst macht sichtbar" entstanden. Der Lothar Späth-Förderpreis für Künstler mit geistiger Behinderung wurde 2006 von Lothar Späth gestiftet. Seither wird er alljährlich in Wehr/Südbaden an die von einer Künstler-Jury ausgewählten Preisträger vergeben. Im Frühsommer erfahren wir, ob einer unserer Künstler unter den Preisgewinnern ist. Bild: "Farbige Phantasie, Künstler: Andreas Groß, 2017

22.01.2018 | Neues Amt: Frauenbeauftragte für unsere Werkstätten

Im Januar dieses Jahres stand in unseren Werkstätten für Menschen mit Behinderung Am Flutgraben und im Drackendorf-Center die Wahl zum neuen Werkstattrat an. Doch nicht nur dieser wurde neu besetzt. Erstmalig wurde auch eine Frauenbeauftragte gewählt. Dies wurde im Jahr 2017 mit Einführung des neuen Bundesteilhabegesetzes verankert. Mit der Wahl einer Frauenbeauftragten folgen wir der neuen Werkstätten-Mitwirkungs-Verordnung (WMVO) und führen ein ganz neues und wichtiges Amt in unseren Werkstätten ein. Aufgabe der Frauenbeauftragten ist die Vertretung der Interessen der behinderten Frauen gegenüber der Werkstattleitung insbesondere in den Bereichen Gleichstellung, Schutz vor Belästigung sowie Vereinbarkeit von Familie und Beschäftigung. (Bild: Neue Frauenbeauftragte Elisabeth Weber)