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09.06.2020 | Ein neues Zuhause für die Kunst

Die Schlüssel wurden übergeben! :D

Endlich gibt es für unsere künstlerische Arbeit, die Sie sicher von unserem wunderbaren Projekt "Kunst macht sichtbar" kennen, einen passenden und festen Arbeitsraum! Es ist ein großer heller Klassenraum in der Freien Berufsbildenden Schule in der Emil-Wölk Straße 11.

Zwar findet hier aktuell noch keine Betreuung statt, aber es wird schon fleissig am Hygienekonzept gearbeitet. Außerdem gibt es nach so einem Umzug natürlich viel Aufzuräumen und vorzubereiten. Die Vorfreude ist jedoch schon groß!

Mehr zum Projekt und zum neuen Standort erfahren Sie hier: http://jena-inklusiv.de/neuigkeit/01-06-2020-ein-neues-zuhause-fuer-die-kunst/

03.06.2020 | Interview mit dem Werkstattrat

Interview mit Anja Förster und Susanne Hahn, beide Mitglieder im Werkstattrat.
Am 26.Mai 2020 vor dem DDC mit ihrer Vertrauensperson Christine Baum.

CB: Was waren die häufigsten Fragen an Euch?

Anja Förster: Wann geht die Arbeit endlich wieder los?

Susanne Hahn: Die Leute kommen auf uns zu und fragen wie es weitergeht und wir können keine genaue Auskunft geben.

CB: Wie geht es Euch denn in Eurer Rolle als Werkstattrat (WR)?

AF: WR Arbeit ist in dieser Zeit nicht möglich.

SH: Wir haben die technischen Voraussetzungen nicht dafür. Aber wir telefonieren mit unseren Kollegen.

AF: Philipp Grenz [Vorsitzender des Werkstattrates] kommt immer mal zu Besuch auf den Platz vor unserem Grundstück am Gartenhof. Das ist so ein bisschen wie im Zoo. (Lachen)

SH: Die vielen Anordnungen sind belastend.

AF: Corona bestimmt fast das ganze Leben. Das Masken tragen für längere Zeit ist sehr belastend.

SH: Man kriegt Kopfschmerzen und Hautausschlag.

CB: Wenn das normal Leben wieder losgeht – worauf freut Ihr Euch am meisten?

Beide:

  • Tagesstruktur

  • Unsere Arbeit machen

  • Kollegen und Freunde treffen

  • Öffentliche Verkehrsmittel benutzen

  • Ungehindert am Leben teilnehmen!

 Trotz aller Einschränkungen und Bestimmungen sind wir alle froh und dankbar, dass niemand aus unseren Einrichtungen an Corona erkrankt ist.

25.05.2020 | Aktuelle Informationen aus der Werkstatt

Seit 13. Mai gilt eine neue Verordnung des Freistaats Thüringen. Mit ihr wurde das Betretungsverbot für die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen aufgehoben. Eine Zusammenfassung des Inhalts hat die Lebenshilfe Thüringen erstellt. (links)

Derzeit arbeiten wir intensiv am Infektionsschutzkonzept, um dieses zügig den Behörden vorzulegen. Die Trennung unserer Beschäftigten nach Wohnformen, die Einhaltung des Mindestabstands und die Frage der Beförderung stellen große Herausforderungen dar.

Wir müssen sicherstellen, dass nur Beschäftigte die Werkstatt betreten, die kein erhöhtes Risiko für Corona besitzen. Aus diesem Grund muss jede/r Beschäftigte, der/die wieder in der Werkstatt arbeiten möchte, ein ärztliches Attest vorlegen.

Um allen Beteiligten eine entsprechende Vorbereitung zu ermöglichen, werden wir die Werkstatt schrittweise öffnen. Über den möglichen Rückkehr-Termin werden wir jeden Beschäftigten rechtzeitig informieren.

Bis zur offiziellen Wiedereröffnung stehen wir Ihnen für eine Notbetreuung selbstverständlich weiter zur Verfügung. Wenn Sie eine Notbetreuung möchten/brauchen, können Sie sich an Frau Ratz unter 03641/4613 2002 bzw. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden.

Wir freuen uns sehr darauf, unsere Beschäftigten bald wieder an unseren Werkstatt-Standorten begrüßen zu dürfen und so schrittweise in die Normalität zurückzukehren. Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld!

Kleiner Nachtrag: Für eine gute Vorbereitung der Rückkehr gibt es von der LAG WfbM Regeln in leichter Sprache, die Sie hier finden können.

20.05.2020 | Statement der Selbstvertreter

Am 13. Mai gab es wieder ein Treffen der Geschäftsleitung mit unserem Werkstattrat. Diesmal in Form eines Video-Chats, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Elisabeth Weber ist Frauenbeauftragte und Sprecherin vom Lebenshilfe Rat. Sie arbeitet eng mit dem Werkstatt Rat zusammen und war Teilnehmerin des Gesprächs. Frau Weber berichtet von ihren Eindrücken:

„Ich habe mich über diesen Termin gefreut. Es war sehr schön, alle wieder zu sehen und sich auszutauschen, wie es allen geht. Wir wurden über die neuesten Vorhaben, Ideen und ihre Umsetzbarkeiten informiert.

Natürlich war die neue Verordnung und die Frage ob und wann die Werkstatt wieder öffnet unser wichtigstes Thema. Wir haben über verschiedene Möglichkeiten gesprochen, wie die Werkstatt in nächster Zeit wieder teilweise öffnen kann. Das Ganze ist ziemlich schwierig, da bestimmte hygienische Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Auch die Stadt muss den Konzepten zustimmen. Es wird wohl noch etwas Zeit vergehen, bis alles arrangiert ist.

Eine große Herausforderung ist zum Beispiel die Trennung von Beschäftigten aus dem gemeinschaftlichen Wohnen und Beschäftigten mit eigenen Wohnungen und wie die Abstandsregeln eingehalten werden können. Vielleicht ist so das ganze Jahr kein Vollbetrieb mehr möglich.

Wir sprachen auch darüber, dass nun wieder Notbetreuungen möglich sind, da viele Eltern nach 8 Wochen Betreuung Zuhause an ihre Grenzen kommen. Auch die müssen ja arbeiten!

Gefreut habe ich mich auch, dass uns es eine gute Kompromissbereitschaft gab, zum Beispiel beim Thema Mundschutz. Ein Thema, dass mir sehr selbst sehr zu schaffen macht, auch wenn ich die Notwendigkeit natürlich sehe.

Es war ein wirklich schönes Gespräch und wir stehen hinter den Plänen, die uns genannt wurden und tragen diese gerne mit.“

 

19.05.2020 | Absage der Veranstaltungen des Lebenshilfe Jena e.V.

Leider mussten wir auf Grund der derzeit schwer einschätzbaren Lage das gesamte Angebot an Reisen, Erlebnisfahrten, Tagesfahrten, Kursen und Seminaren bis Dezember 2020 absagen. Es ist derzeit nicht abschätzbar, wann und in welchem Umfang Einrichtungen, Hotels und andere Übernachtungsmöglichkeiten wieder öffnen. Normalität wird nur in sehr kleinen Schritten wieder einkehren.

Die Gesundheit aller hat für uns oberste Priorität.

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